Von Houston nach Dallas

Sonntag, 9. September 2012: Von Houston nach Dallas

Ich sitze irgendwo am Rande von Houston im Auto. Wir haben gerade bei Denny’s gefrühstückt (Scrambled Eggs, Hashbrowns, Sausage Links und White Toast). Jetzt befinden wir uns auf dem Weg nach Dallas zur Southfork Ranch.

Unser Mietwagen: Ein Chevrolet Suburban. 8 Sitzplätze für drei Personen ;D

Eigentlich wollte ich gestern noch mehr im Flugzeug schreiben, doch meine Augen wollten nicht mehr mitmachen. Schlafen hat aber auch nicht funktioniert. Stattdessen habe ich mir noch den Film „Spieglein, Spieglein“ mit Julia Roberts und Lilly Collins angeguckt. Kurz bevor wir gelandet sind, gab es nochmal ein wames Abendessen (Pasta, Brötchen, Butter, Schokopudding). Wenigstens konnten wir dieses Mal zwischen Pasta und Chicken entscheiden. Das war beim Mittagessen nicht mehr möglich (Beef). Sowieso war es etwas komisch, dass es überhaupt ein Abendessen gab und kein Frühstück. Wir sind zwar um kurz vor 18 Uhr gelandet, doch trotzdem ließ Lufthansa den Flug wie einen Nachtflug wirken: Die Fenster waren die ganze Zeit über runter, es ist nur ein paar Mal jemand mit Getränken herumgegangen und Durchsagen mit Fluginformationen gab es auch kaum welche. Alles ging zack zack. Wie bei einem Nachtflug eben. Als wir gelandet sind, hat die Einreise über eine Stunde gedauert. Kein Wunder, dass das Gepäckband schon stillstand, als wir kamen, doch zum Glück waren unsere Koffer noch alle da. Danach haben wir den Mietwagen geholt. Er ist ein Chevrolet Suburban und er ist einfach riesig. 8 Sitzplätze, großer Kofferraum, 2 Bildschirme auf denen man DVDs gucken könnte, jede Menge Zigarettenanzünder (juchuu! Mein Handy kann laden!) … Ziemlich cool das Teil. Aber das allerwichtigste für uns war, dass die Koffer hinten in den Kofferraum gut passen. Sonst hätten wir niemals so einen großen genommen.

Nachdem wir den Wagen dann hatten, sind wir zum Hotel gefahren. Dort haben wir schnell eingecheckt und sind anschließend zum nächstgelegenen Denny’s gefahren um was zu Essen. Hunger hatte ich jedoch kaum, deshalb bestellte ich mir nur einen kleinen Salat mit Äpfeln, Cranberries und Mandeln. Die Nacht war ereignislos – meine Ohren waren zum Glück noch so zu, dass ich kaum die vielen Flugzeuge hören konnte, die über mich rübergeflogen sind. Also, über das Hotel natürlich (La Quinta Inn & Suites). Aufstehen wollte ich um 7 Uhrm war dann aber doch schon gegen 6 Uhr wach wegen der Zeitumstellung/Jetlag. Nachdem ich mich dann fertig gemacht hatte, wurde ausgecheckt und bei Denny’s gefrühstückt.

Das Haus auf der Southfork Ranch, Seitenansicht.

22 Uhr: Draußen ist es dunkel und ich sitze wieder in einem La Quinta Inn & Suites, dieses Mal aber in Dallas. Vorhin waren wir auf der Southfork Ranch, also da, wo die Serie Dallas gedreht wurde bzw. wieder gedreht wird (ab 23. Septe3mber wird die 2. Staffel von Dallas: New generation gedreht). Schade nur, dass ich nie eine Folge von Dallas gesehen habe. Na ja, vielleicht gucke ich mir ja mal die neuen Folgen an. Besichtigen konnte man das Haus, wobei man sich vorher eine halbstündige Präsentation von so einer Tussi anhören musste. Boah, war das langweilig. Es hat mich ein bisschen gewundert, dass die Frau da einfach nur stand und alles mögliche über „Dallas“ und das Haus erzählt hat. Normalerweise unterlegen die Amis doch alles mit einem kitschigen Film und kitschiger Musik. Aber nichts da! Die Frau hat einfach nicht mehr aufgehört zu reden. Das Haus selbst war … ein Haus. Manno, man mus die Serie echt kennen um was dazu sagen zu können. Am Besten fand ich aber in dem Haus die Hinweise auf den Toiletten, dass diese nicht für den echten Gebrauch sind.

Der Pool auf der Southfork Ranch. Und irgendwo bin ich auch noch im Bild.

Ach ja, der Pool am Haus war auch schön. Nachdem wir das Haus fertig besichtigt hatten, erkundeten wir noch ein bisschen die Ranch und kamen an Rindern ung ganz kleinen Ponys vorbei. Letztere waren sehr knuffig.

Und nun noch ein paar Fakten, die ich mir über Dallas/Southfork merken konnte:

– außerhalb von den USA haben am meisten die Briten und die Deutschen Dallas gescheut. An dritter Stelle kommen erstaunlicherweise die Rumänen

– als die Produktionsfirma den Besitzer von der Southforn Ranch fragte, ob sie auf seiner Ranch eine Serie drehen dürften, sagte er nein, weil er das für einen Scherz von seinen Nachbarn hielt

– beim zweiten Mal nachfragen sagte er ja, jedoch stellte er die Forderung, dass in den Frühlings- und Herbstmonaten nicht gedreht werden darf, weil er dann so nicht seine Pferde trainieren könnte -> daher wurde Dallas in den heißen Sommermonaten gedreht

Echte amerikanische Rinder. Jetzt fehlt nur noch der Cowboy.

Nachdem wir Southfork besichtigt hatten, ging es erst einmal zum nächstgelegneen Walmart Supercenter. Dort kauften wir eine Kühlbox aus Styropor für 2,50$, Getränke und Brotdosen, welche wir später mit Eiswürfeln füllen wollten. Die Brotdosen sollen dann die Getränke in derKühlbox kühlen. Bis wir bei Walmart alle Sachen zusammenhatten, dauerte es mindestens eine Dreiviertelstunde, weil das Supercenter einfach riesig ist.

Anschließend haben wir uns ein Hotel gesucht. Da das La Quinta in der ersten Nacht in Houston in Ordnung gewesen war, haben wir uns wieder für ein La Quinta entschieden und eine Suite (abgetrenntes Schlafzimmer) genommen. In der Suite haben wir schnell Koffer abgestellt und sind dann zum Hard Rock Cafe gefahren. Dabei sah ich auch Dallas‘ Skyline bei Nacht, aber genießen konnte man den Anblick nicht, da sichjeder im Auto auf den höllischen Verkehr konzentrieren musste. Und dann war da natürlich noch ein Problem: Wo parken wir? Aber zum Glück löste sich das Problem schnell von alleine. In einer Seitenstraße direkt vor dem Hard Rock gab es Parkplätze mit Parkuhren. Problem war dann nur, dass unser Kleingeld gerade mal für eine knappe Stunde reichte. Mich beruhigte einzig allein das Hinweisschild, dass Autos an Samstagen und Sonntagen nicht abgeschleppt werden. Das Hard Rock Cafe Dallas war … mittelmäßig. Erst einmal war sehr wenig los. Ich bestellte das Übliche (Half Rack of Spare Ribs mit Fries, Beans und Coleslaw). Die Pommes waren richtig versalzen! Und die Ribs waren auch nicht sehr toll. Mein Lieblings-Hard Rock Cafe bleibt also weiterhin Barcelona, das bisher schlechteste ist übrigens Dublin gewesen.

Eine klassische Ranchansicht. Durch die Tore wird das Vieh getrieben.

Nach dem Essen wurde dann noch schnell das T-Shirt gekauft und dann ging es zurück zum Hotel. Die Rückfahrt hat dann aber doch ziemlich lange gedauert, weil wir beim Spurwechsel auf der Autobahn etwas zu langsam waren und dann die Ausfahrt verpasst haben. Aber das Navi trägt eine Mitschuld. Die Tussi kann sich einfach nicht entscheiden, wohin sie uns führen will. Auf jeden Fall haben wir es doch irgendwie zum Hotel geschafft, denn sonst könnte ich dies wohl nicht schreiben (es ist einfach so unbequem im Auto zu schreiben!). Und jetzt: Licht aus, gute Nacht!

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