Zwischen Staub und Menschenmassen

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Ich wollte ja unbedingt wieder auf ein Festival. Doch da das Lineup von RaR, Hurricane & Co. mich nicht so umgehauen hatte und es terminlich nicht passte, entschied ich mir für das Lollapalooza in Berlin. Am vorletzten Wochenende war es schließlich soweit. Hier ein kleines Fazit. 

Es ist Mitte September und die Sonne strahlt über Berlin. Wir reisen am Freitag an, obwohl das Festival erst Samstag losgeht. Da unsere Airbnb-Unterkunft aufgrund des Airbnb-Verbots in Berlin gecancelt wurde, mussten wir uns quasi Last-Minute noch ein Hotel suchen. Wir haben Glück, dass im Motel Plus in Neukölln noch ein Zimmerchen für uns frei ist. Ohne viel Stau kommen wir durch Berlin beim Hotel an. Die Suche nach einem Parkhaus gestaltet sich hingegen schwierig. Google zeigt mit drei in Nähe, doch letztendlich landen wir auf einem OBI-Parkplatz, einem Lidl-Parkplatz und einem Kaufland-Parkplatz. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Für gutes Geld stellen wir das Auto dann doch im Hotelparkhaus ab. Und schon da merken wir: Das Lollapalooza wird wohl ein teures Festival.lolla2

Am nächsten Morgen geht es zeitig los zum Treptower Park. Mit der S-Bahn dauert es auch nur fünf Minuten von Neukölln. Als wir aus der Bahn steigen, reihen wir uns im Strom der Menschenmassen ein. Eine Beschilderung wäre unnötig gewesen. Das Festivalbändchen holen und der Security Check geht fix. Beim Deichbrand hatte es das letzte Jahr ewig gedauert, doch beim Lollapalooza hatte man vorgesorgt. Es gibt genügend Mitarbeiter, die sich um den Einlass kümmern. Wir betreten den Treptower Park als alles noch schön ist. Die Puschkinallee, welche sich durch den Park zieht, ist gesäumt von Windmühlen. In den Bäumen hängen Lichterketten. Wir schauen uns das Gelände an. Vier Bühnen gibt es, viele Essens-Buden auch. Schon jetzt wird es schwierig auf alles einen Blick zu erhaschen, denn das Gelände füllt sich schnell.

Hilfe, es ist ein Kerl!

Der erste Act, den wir sehen wollen, ist Graham Candy. Wer das ist? Graham Candy ist die Stimme aus dem Song „She Moves“. Ich hatte ja immer gedacht, dass das eine Frau wäre. Also die Stimme. Aber nein, dahinter steckt ein kleiner, aber feiner Neuseeländer. Wir lauschen ihm eine Weile und machen uns dann auf dem Weg um Catfish and the Bottlemen zu sehen. Der Weg zurück von der Alternative Stage zur Main Stage 1 ist beschwerlich. Menschen. Überall sind Menschen. Vorzugsweise dort, wo Schatten ist. Doch es kommen immer noch mehr. Die Sonne knallt erbarmungslos auf uns herunter.

Also wird es Zeit etwas zu trinken. Die Preise sind ernüchternd: Eine 0,33l Cola-Flasche kostet 4€, ein Wasser 3€. Und das bei 33°C. Was muss das muss, also wird’s gekauft. Was das Essen angeht, ist das Angebot vielfältig. Gefühlt gibts einfach alles. Aber trotzdem sind irgendwann die Schlangen so lang davor, dass uns der Appetit vergeht. Ich stell mich doch keine Stunde für ne Handbrotzeit an. Da nipp ich lieber weiter an meinem Luxus-VIO-Wasser. YOLO. Irgendwann wirds dann doch noch ein Hot Dog. Das ist aber gar nicht mal so gut.

Den Rest des Tages verbringen wir damit mal hier und mal da zu lauschen. Aber eigentlich sind wir nur am warten: Auf die Kings of Leon. Als Philip Poisel die letzten Töne ins Mikrofon schluchzt (nein, ich übertreibe nicht. Der Herr war wirklich ein wenig am Wasser gebaut), machen wir uns auf der Suche nach einem schönen Platz für die Kings of Leon. Und dort warten wir dann. Eineinhalb Stunden. Auf meinem rechten Ohr werde ich von Paul Kalkbrenner beschallt. Auf den großen selfie-formatigen Bildschirmen kann ich sehen wie er an seinem DJ Pult rumfuchtelt. Monsieur Kalkbrenner verzieht dabei das Gesicht, als ob er große Schmerzen erleiden würde. Ein Grund, weshalb man vielleicht nicht diese Musik hören sollte.

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Menschen, Menschen, Menschen. Hilfe. 

Und dann geht es los. Die Kings of Leon. Sie klingen wie auf Spotify und das Publikum ist größtenteils scheiße. Ja mal ehrlich. Wer das Konzert lieber auf den Bildschirm seines pekigen iPhone 6s sieht, der hat’s auch nicht verdient dort zu stehen. Und schon gar nicht, wenn die Handys bei „Use somebody“ in die Höhe schießen. Als ob’s nur diesen einen Song geben würde. Allen in allem ist das Konzert aber wunderbar. Schon lange wollte ich die Kings of Leon live sehen und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

Zurück zum Hotel gehts zu Fuß. Mit der S-Bahn zu fahren, das haben wir gar nicht erst versucht. Unser Weg führt uns durch’s nächtliche Berlin. Vorbei an diversen Spätis, wo es kein Fosters gibt. Über eine Brücke, auf der eine Gruppe junger Menschen picknickt. Mit Kerzenschein. Als wir beim Hotel ankommen, will ich einfach nur duschen und danach ins Bett fallen. Ich schaffe es den groben Dreck von meiner Haut zu entfernen als mir das heiße Wasser ausgeht. Ist ja wie auf dem Deichbrand. Und so gehe ich ins Bett, schlafe tief und fest und träume gut.

Massige Menschen

Auch am zweiten Tag ist das Lineup gut gefüllt. Uns interessiert besonders Milky Chance und Bilderbuch. Ich bin ein Fan von Milky Chance seitdem ich sie bei Chez Cora, einer kanadischen Frühstücks-Restaurantkette, auf dem Klo hörte. Eine deutsche Band aus Kassel, die es bis in die tiefste kanadische Provinz schaffte. Mannoman. Ein Jahr später hörte ich sie auch in Florida im Auto. An denen muss was sein, sonst würden sie ja nicht in Übersee gespielt werden, wa? Sehr gespannt waren wir auch auf Bilderbuch. Einst betraten sie als Vorband von den Beatsteaks die Bühne, so spielten sie letztes Jahr auf dem Deichbrand von einer mäßigen Publikum. Doch beim Lollapalooza war es voll. Sehr voll. Verdammt voll. Und verdammt heiß. Doch das Konzert war super. Zufrieden nippte ich an meiner 6€-Erdbeerbowle-im-Glitter-Glas. Yummy. Danach hieß es warten auf Milky Chance, die auf der gleichen Bühne spielten sollten. Auch bei Milky Chance war die Stimmung super und ich bin schon sehr gespannt auf das neue Album nächstes Jahr.

Danach wollten wir uns eigentlich noch die Beginner angucken. Doch um dort hinzu kommen, mussten wir uns wieder durch die Menschenmassen quetschen. Und darauf … hatten wir keine Lust mehr. Fazit: Die drei Konzerte, auf die wir lange hin gefiebert hatten, waren toll. Das Gelände war viel zu klein. Die Preise waren viel zu teuer. Und geglitzert hat’s auch noch überall. Noch mal hin? So nicht. Punkt.

Reminder: Noch 10 Tage … dann gibts auf kofferzuklein’s Instagram spannende Roadtrip Geschichten! :)


Mehr tolles Zeug, gibts hier:

It’s time for a roadtrip!

Roadtrip

Den Westen der USA während eines Roadtrips erkunden. Ein Klassiker. Oder vielleicht doch lieber die Südstaaten? Wie wäre es mit Kanada? Roadtrips sind faszinierend: Du, ein grober Plan und dein Auto. Heute erzähle ich euch wie ich meine Roadtrips plane. Im Prinzip ist es egal, wohin es dich verschlägt. Die Art und Weise wie ich meinen Roadtrip plane, ist eigentlich immer gleich. Nur das Ziel ändert sich.

Flug buchen

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Ob Lufthansa, KLM, British Airways oder SWISS: Sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen hab ich mit allen gemacht. Nun lasse ich den Preis entscheiden.

Auch wenn du nicht weiß, an welche Orte dich dein Roadtrip genau führen wird, ein grobes Ziel wirst du ja bereits haben. Sollte es ein weit entferntes Ziel sein, buch am Besten schnell die Flüge. Denn wenn du erst einmal die Flüge hast, kannst du alles weitere in die Wege leiten. Aber Vorsicht: Buch erst die Flüge, wenn du dir sicher bist wie viele Tage dein Roadtrip umfassen soll. Wäre ja doof, wenn du dir am Ende eine Route überlegst, die insgesamt 18 Tage dauert, aber dein Flieger schon wieder nach 14 Tagen Richtung Heimat geht. Bei den Flugzeiten solltest du darauf achten, dass du nicht zu spät an deinem Urlaubsort ankommst oder zu früh am Abreisetag von dort wegfliegst. Ersteres sorgt für Stress falls der Flug Verspätung haben sollte, letzteres ist dann immer ärgerlich, weil man ja quasi einen ganzen Urlaubstag verschenkt. Ein weiterer Tipp: Der Ankunftsflughafen sollte auch gleichzeitig der Abflugflughafen sein. Gerade im Westen der USA bietet sich eine kreisförmige Route mit Start- und Endpunkt Los Angeles an. Warum das Ganze? Wenn Ankunfts- und Abflughafen ein und derselbe sind, sind die Flüge in der Regel günstiger als wenn es unterschiedliche Flughäfen sind. Da wo sich eine Route im Kreis anbietet, empfehle ich es so zu machen.

Die Route planen

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Vorsicht: Manche Straßen sind nur zu bestimmten (Jahres-)Zeiten befahrbar. Vorher also unbedingt überprüfen!

Egal ob USA, Kanada oder auch Australien: Wohin führt mich mein Roadtrip? Welche Zwischenziele gibt es?  Spontanität ist zwar das A und O auf einem Roadtrip, jedoch sollte man vorher eine grobe Route planen, damit man sich möglicherweise während der Reise mit der Zeit nicht verschätzt und dann viel zu früh oder gar viel zu spät am Flughafen wieder ankommt. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man vor der Reise einen Blick auf die Karte wirft und sich notiert, in welchen Orten und Städten man einen nächtlichen Zwischenstop einlegen könnte. Das spart Zeit und Geld, denn oft kann schon ein weiterer Fahrweg von 20km einen großen Unterschied für den Preis der Übernachtung machen. Wenn ich eine Route plane, dann orientiere ich mich bei Google Maps an den geschätzten Fahrzeiten. Natürlich kommt es immer darauf an, was ich vor Ort alles sehen will. Ich bin so ein Mensch, der bis auf die Nächte die meiste Zeit im Auto lebt. Das bedeutet: Ein Großteil der Zeit wird mit Fahren verbracht und Ausgestiegen wird immer dann, wenn es etwas zu sehen gibt. Das kann ich manchen Gegenden Amerikas oder Kanadas dann schon mal alle fünf Minuten passieren. Prinzipiell versuche ich pro Tag nicht mehr als drei Stunden Fahrzeit einzuplanen, damit mehr Zeit zum Besichtigen bleibt. Oft ist das jedoch nicht möglich. Die höchste Fahrzeit, die wir angesetzt hatten, waren sieben Stunden: Von Revelstoke nach Whistler (Kanada). Das war die reine Fahrzeit. Hinzu kamen dann noch etliche Stops, da die Strecke eine der schönsten war, die ich gefahren bin. Ende vom Lied: Abends war ich zwar todmüde, doch die Strecke an einem Tag bei absolut idealen Wetter abzufahren, war einer der besten Entschlüsse überhaupt.

Das Auto aussuchen

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Ein Chevrolet Suburban: Acht Sitzplätze für drei Personen und jede Menge Gepäck.

Auf einem Roadtrip ist das Auto der ständige Begleiter. Kein Wunder, man verbringt immerhin die meiste Zeit in dem Fahrzeug. Daher sollte die Fahrzeugwahl im Vorfeld gut überlegt sein. Zudem empfiehlt es sich auch den Wagen vor der Reise von zu Hause aus zu mieten, was meist günstiger ist. Doch welcher Wagen ist nun der richtige für meinen Roadtrip? Und wo miete ich ihn? Die gängigen Autovermietungen in den USA und Kanada sind Alamo, Avis, Hertz und National und befinden sich an jedem größeren Flughafen. Für drei Personen empfehle ich einen Fullsize SUV zu mieten. Warum so ein großes Auto? Da man bei einem Roadtrip so gut wie jede Nacht woanders übernachtet, führt man das gesamte Urlaubsgepäck ständig mit sich. Dementsprechend groß muss auch der Kofferraum sein, damit dort alle Koffer reinpassen. Wer im Sommer losfährt, dem empfehle ich zudem eine Styropor-Kühlbox mit im Auto zu haben. Diese kostet bei Wal Mart um die 3 $ und ich kann sagen: Es gibt nichts schöneres als immer eisgekühlte Getränke parat zu haben.

 Die erste Übernachtung buchen

Auch wenn Spontanität das A und O ist, sollte man sich im Vorfeld um die erste Übernachtung kümmern. Insbesondere dann, falls man doch spät mit dem Flieger ankommen sollte. Ein im Vorfeld gebuchtes Flughafenhotel kann viel Zeit und Nerven ersparen und am nächsten Tag kann dann entspannt der Roadtrip gestartet werden. Alle anderen Übernachtungen können spontan vor Ort gebucht werden.

Und dann, dann kann es irgendwann endlich losgehen. Bei mir geht es auch schon bald wieder los: Ich werde nach Denver fliegen und von dort Richtung Yellow Stone Park starten. Ich bin gespannt ob ich dort das gleiche Glück wie in Kanada haben werde und einen Bären sehen werde. Folgt kofferzuklein doch auf Instagram um nichts zu verpassen. Unter dem Hashtag #missionyellowkoffer werde ich versuchen jeden Tag etwas über die aufregende Reise zu posten. Im Anschluss kommt natürlich ein ausführlicher Bericht hier auf kofferzuklein.de

Meine Roadtrips:

  • USA Westcoast: Mit Kalifornien, Nevada, Arizona, Utah
  • USA Texas & Südstaaten: Mit Texas, Arkansas, Tennessee, Alabama, Florida, Mississippi, Louisiana
  • Kanada: Von Vancouver durch den Banff-Nationalpark nach Calgary, von Edmonton durch den Jasper-Nationalpark bis nach Whistler und zurück nach Vancouver
  • Kanada: Von Toronto nach Ottawa und Montreal und zurück mit einem Abstecher nach Manhattan
  • Upcoming: Denver, Salt Lake City, Yellowstone, Mount Rushmore

Und wohin ging die Reise noch?

F wie Foster’s

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Jeder hat doch dieses eine Getränk, dieses eine Essen oder sogar dieses eine Restaurant … wonach man sich das ganze Jahr oder eine halbe Ewigkeit nach sehnt und was es nur an diesen einen ganz bestimmten Ort/Land/Stadt gibt. Das, was man mit Urlaub und Reisen verbindet. Auch ich habe so etwas. Und zwar ein ganz bestimmtes Bier.

Bevor jetzt Bierkenner oder Semi-Alkoholiker auf die Barrikaden gehen und gegen mein heißgeliebtes Foster’s schießen: Hört mir doch lieber mal zu warum ich’s mag. Und warum ich etwas anderes noch viel lieber mag. Aber mal von Anfang an.

Wir schreiben das Jahr 2014. Ich befinde mich auf der Zielgeraden in meinem Bachelorstudium und bevor es an die Bachelorarbeit geht, packe ich noch mal meinen viel zu kleinen Koffer und mache ich auf in eine Stadt, die glücklicherweise von großen Touristenströmen bisher verschont geblieben ist: Cardiff. Wieso Cardiff? Wieso Wales? Nun ja, ich könnte jetzt von wunderschöner Landschaft, kultureller Tiefe oder prinzipiell den Walisern schwärmen, aber ich bin ja ehrlich. Ich wollte nach Cardiff um mir die Doctor Who Experience, eine Ausstellung zu meiner absoluten Lieblingsserie, anzusehen. Genau deshalb ging es nach Cardiff.

Am Vorabend des Doctor-Who-Experience-Besuches ging es dann noch mal für einen kleinen Absacker in die Hotelbar. Bereits im Lift fiel mir ein Werbeplakat auf: Foster’s Radler stand darauf, zwei für eins. Ein Radler? Bei den Briten? Konnte ich mir ja nicht so recht vorstellen, also musste ich mir wohl mal eins bestellen. Das Radler, welches ich bekam, hörte auf den Namen „Foster’s Radler, Cloudy Lemon.“ Bei uns würde es wohl in die Kategorie naturtrüb fallen. Und ich muss sagen, dass Radler schmeckte. Saugut. Zwar nicht unbedingt nach einem deutschen Radler, aber es schmeckte einfach. Zurück im Land der guten Biere suchte ich mich natürlich dumm und dusselig nach einem Foster’s Radler. Noch nicht mal ein Foster’s ohne Radler fand ich. Nirgends. Aber fast jeder kennt es. Fast jeder war sich sicher, dass kürzlich noch verkauft zu haben. Aber gefunden habe ich trotzdem nichts.

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Gesucht. Ganz dringend.

Und deswegen frage ich euch: Weiß jemand, ob es irgendwo in Deutschland Foster’s oder Foster’s Radler zu kaufen gibt?

 


Mehr über Cardiff gibts hier:

 

Halbzeit

 

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Ich weiß, ich weiß. Niemand hört es gerne, aber es ist einfach Tatsache, dass das Jahr schon wieder halb rum ist. Finde dich damit ab, du kannst es eh nicht ändern. Aber was du machen kannst: Die kommenden Monate planen. Und auf welchen Tag sollte man in der Planung einen besonderen Augenmerk werfen? Auf die Silvesternacht natürlich. Natürlich. 

Wer Silvester nicht zu Hause verbringen möchte, dem kann ich zwei Ziele empfehlen: New York und Dänemark. Wie kommt se nun darauf, fragt sich vielleicht der ein oder andere. Ganz einfach: An eben diesen Zielen war ich zu Silvester. Andere Orte sind bestimmt auch ganz nett, aber da kann ich dann leider nicht mitreden. (Wenn ihr Tipps habt, haut raus! Ich freue mich über jeden.)

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Gemütlichkeit zur besten Zeit.

Vor genau einem Jahr hatte ich die Idee noch gar nicht. Ich glaube, es war so Ende August, wo sich plötzlich ein Gedanke in meinem Kopfwirrwarr einnistete: Dänemark wär‘ ja auch mal ganz nett. Und da ich oft nicht nur einen  Gedanken in meinem Kopf habe, sondern auch mal ein paar mehr, kam dann schon der nächste und der übernächste: Dänemark – Ferienhaus – Silvester. Warum nicht? Und bevor ich überhaupt genügend Mitreisende hatte (ein Ferienhaus zu zweit hätte bei dem ja doch ziemlich kurzfristigen Plan etwas das Budget gesprengt), suchte ich bereits nach einer geeigneten Unterkunft. Schon bald kristallisierte es sich heraus, dass wir etwas über Airbnb buchen werden und ebenfalls sehr bald, verringerte sich auch schon die Anzahl der möglichen Unterkünfte – was auch ein wenig an unseren Ansprüchen lag: Mind. 3 Schlafzimmer, W-Lan, nicht zu weit vom Strand entfernt und ne Sauna wollte der Herr dann auch noch. Als wir dann endlich das passende gefunden und gebucht hatten, kam die automatische Stornierung am Tag darauf: Das über Airbnb gebuchte Ferienhaus war doch nicht frei. Na vielen Dank auch, Airbnb. Aber Hauptsache die Kreditkarte wird sofort belastet. Der Vorfall machte uns jedoch schlau: Zukünftig schrieben wir die Vermieter erst immer direkt an und fragten nach, ob das Haus noch frei sei bevor wir auf den „Sofort buchen“-Button drückten. Beim zweiten Versuch funktionierte das schließlich auch.

6 Personen, keine Katze

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Geht von hier der Bus nach Bullerbü?

Und wo ging es hin? Nach Rageleje im Norden von Seeland, der größten Insel Dänemarks und nur 45 Minuten Autofahrt von Kopenhagen entfernt – perfekt. Am 30. Dezember ging es dann also frühmorgens los: Zwei Autos, sechs Personen, keine Katze. Direkt gen Norden, einmal in Hamburg verfahren und problemlos über die Grenze.
Anstelle mit der Fähre zu fahren, hatten wir uns für die etwas längere Strecke (und Brücke) entschieden, was uns umgerechnet 30€ fürs Auto kostete. Fähre wäre um einiges teurer gewesen und schneller hätte uns das wahrscheinlich auch nicht gemacht.

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An der Küste

Im Ferienhaus angekommen, wurde erst mal alles gründlich besichtigt und bezogen. Nachdem der erste Eindruck durchweg positiv war, machten sich ein paar von uns auf zum nächsten Supermarkt um für Silvester und Neujahr schon mal alles einzukaufen. Das dauerte dann schon so seine Zeit, da wir automatisch alles mit den Preisen aus Deutschland verglichen. Und mit alles meine ich wirklich alles. Nachdem wir nach gefühlt zwei Stunden den Supermarkt verlassen und dabei reichlich blöd von den Dänen angeschaut worden waren, fiel uns beim Rausgehen ein großes Schild auf: Der Supermarkt hatte sowohl an Silvester als auch an Neujahr geöffnet. Kein Wunder, dass wir so schräg angeguckt wurden – hatten wir doch gleich zwei Einkaufswagen vollgepackt. Na ja, was man hat, das hat man eben.

Heiß und nass

Am ersten Abend wurden Sauna, Whirlpool und Kamin dann noch eingeweiht. Mit Sauna kann ich persönlich nicht so viel anfangen, aber einen Whirlpool und Kamin dabei zu haben, war schon ganz nett. Der Silvestertag stand einerseits ganz unter dem Motto „Silvestervorbereitung“, andererseits war auch eine Strandbegehung Teil des Tagesprogramms. Der Strand war ca. 20 Minuten zu Fuß von unserem Haus entfernt. Ein netter Spaziergang an einem eiskalten Wintermorgen. Doch der Weg durch die eisige Kälte hatte sich gelohnt: Der Strand war wirklich wunderbar: Den Anblick genießen, Fotos machen, Steine sammeln … und frieren. Ganz viel frieren. Ich glaube, es war der Gedanke ans wunderbare Kaminfeuer, was uns dazu gebracht hat, es so lange bei eisiger Kälte am Strand auszuhalten.

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Guten Morgen Dänemark!

Die Silvesternacht verbrachten wir größtenteils im Haus – bei jeder Menge Looping Louie Runden. Als es dann endlich soweit war, ging es dann nach draußen. Und eins muss ich sagen: Gutes Feuerwerk machen, das können die Dänen. So ein schönes Feuerwerk hatte ich wirklich schon lang  nicht mehr gesehen. Und lang war es auch noch. Den Neujahrstag verbrachten wir dann noch mal in Rageleje. Bevor es am 2. Januar nach Hause ging, haben wir noch mal einen kurzen Stop in Kopenhagen hingelegt. Wegen Hard Rock Café Shirt besorgen, ihr versteht schon. Leider war das Wetter an diesem Tag so katastrophal, dass mit Sightseeing auch nicht so viel drin war. Bei Minustemperaturen und Schneeverwehungen ging es dann noch schnell zur Meerjungfrau und dann direkt auf die E20 zurück nach Hause.

Gut war’s

Alles in allem war das eine schöne Reise: Mein erstes Mal Dänemark. Wer sich vorstellen kann Silvester auch mal in Dänemark zu verbringen, der sollte sich früh genug um die Planung kümmern. Bestimmt hätte es noch eine viel größere Ferienhausauswahl gegeben, wenn wir einen Monat früher mit der Planung begonnen hätten. Aber alles in allem hat das Haus auch wirklich gut  zu uns gepasst. Wer genau wissen möchte, wo wir gewohnt haben oder selbst auf der Suche nach einem hübschen Ferienhaus ist, klickt hier.

Habt ihr schon Silvesterpläne?

 

 


Mehr spannende Geschichten hier:

Über den Kartenrand hinaus

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Wo genau waren wir noch mal vor zwei Jahren im Herbst? Wo soll es als nächstes hingehen? Und wie weit ist wohl mein absolutes Traumziel weg? Keine Ahnung, aber lass‘ mal auf ne Karte gucken. 

So oder so ähnlich geht es mir oft. Zwar weiß ich wo was liegt, aber trotzdem kann ein Blick auf eine Weltkarte Dinge offenbaren, die mir vorher nicht so bewusst waren. Dass Rom und New York City auf einer Höhe liegen, war mir beispielsweise auch nicht immer klar. Und obwohl mir das schon länger bewusst ist – dank qualitativer Erdkundestunden in einer quantitativen Schulzeit – erstaunt es mich doch jedes Mal wie nah Alaska und Russland beieinander liegen.

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Leinwand von halloleinwand.de

Doch eine Weltkarte sorgt vor allem für eines: Übersicht bewahren. Übersicht, wenn es darum geht über vergangene Reisen zu sinnieren oder neue zu planen. Der Vorteil einer Karte gegenüber einem Globus ist die Tatsache, dass man eine Karte auf vielfältige Art und Weise bearbeiten kann: Sticker, Pins oder ein altbewährter Kringel mit einem Textmarker sind nur ein paar der Möglichkeiten. Ich muss sagen, dass ich selbst nicht die Kreativste bin, was Kombinationen aus Produktivität und Stil angeht. Aber gut, dass es ja Pinterest gibt. Und das restliche Internet. Und für euch natürlich Kofferzuklein, denn ich habe mir selbstverständlich die Mühe gemacht und mich ein wenig umgeschaut. Hier kommen meine Ergebnisse, sehr subjektiv natürlich:

Ich wollte eine Karte haben, in der ich Pins dort reinstecken kann, wo ich bereits war. Die Karte sollte zwar eine Weltkarte sein, sich jedoch nicht unbedingt auf Länder fokussieren, sondern auf Städte. Deshalb hab ich mich auch gegen eine dieser Scratch-Maps entschieden, da ich erstens bereits so eine habe und zweitens ich es irgendwie doof finde, wenn man zum Beispiel mal in Kanada war, gleich ganz Kanada frei rubbeln zu müssen, obwohl sich der Visit nur auf einige Städte beschränkt hatte. Ich mein, guckt euch doch mal an wie riesig das Land ist. Und es nur halb zu kratzen, sieht auch irgendwie doof aus. Also: Keine Scratch-Map.

Hallo Leinwand, hallo schöne Welt

athletesabroad.wordpress.com

© athletesabroad.wordpress.com

Stattdessen entschied ich ich für eine Weltkarte von Halloleinwand.de. Mit einem Sonderangebot lockten sie mich und schließlich wurde eine Leinwand in einer Größe von 75 x 125 cm bestellt. Der Versand ging relativ fix, denn schon nach drei Tagen war sie bereits da. Und mit dem, was mir für rund 50€ geliefert wurde, war ich sehr zufrieden: Gute Qualität, gute Lesbarkeit. Was mir nicht so gefallen hat, waren die in rot mitgelieferten Pins. Die haben nämlich nicht so zur Sepia-Karte gepasst. Schöner hätte ich Pins in einem matten Gold gefunden. Vielleicht besorge ich solche noch, denn auf Amazon gibt’s welche für 4,99€.

Und einen Tag nachdem die Leinwand hing und zudem jede freie Wand mit Urlaubsfotos vollgekleistert war, machte ich den Fehler und schaute mal wieder bei Pinterest vorbei. Und was sah ich da? Eine echt gute Idee, Fotos mit Souvenirs innerhalb von kreativer Wandgestaltung zu verknüpfen. So kann man einerseits Fotos aufhängen, andererseits aber auch andere Erinnerungsstücke wie Eintrittskarten, Muscheln oder Postkarten dazu tun. Ich muss sagen, ich sammle zwar alle Eintrittskarten oder Flyer, die ich im Ausland bekommen habe, aber eigentlich wandern sie nach einer Reise in eine Kiste – auf nimmer Wiedersehen. Schade eigentlich. Hätte ich eine freie Wand, dann würde ich mir auf jeden Fall so etwas hinhängen.

Stilvoll anders

Ich merke selber, dass ich irgendwie von meinem ursprünglichen Thema (Weltkarten) abgekommen bin. Scusi. Deswegen kommt jetzt eine, die ich persönlich auch sehr schön finde: Stilvoll, mehr als übersichtlich und auf den ersten Blick nicht unbedingt sofort als Weltkarte zu erkennen:

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© contemporist.com

Mir gefällt’s. Der Stil erinnert mich sehr an Urban Outfitters. Zeitlos ist er nicht, keine Frage. Aber ich mag diese Übersichtlichkeit und ich denke, dass die „Weltkarte“ auch ohne Bilder bestimmt super aussehen würde. Aber leider, leider fehlt mir auch hierzu eine freie Wand … und die nötige Motivation mir so etwas zu basteln.

Wie schaut’s bei euch aus? Wandern eure Reiseerinnerungen lediglich in eine dunkle Kiste oder auf ihren Instagram Account? Oder seid ihr genauso kreativ veranlagt wie die Menschen, die hinter den schönen Pinterest-Posts stecken? Hinterlasst doch einen Kommentar oder schickt doch gleich ein Foto an kofferzuklein@web.de


Haste noch was für mich?

Pack die Buntstifte aus!

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Ich sitze irgendwo am Flughafen und warte auf meinen Weiterflug. Ich bin gesättigt und mit Getränken versorgt. Das Terminal kenne ich inzwischen in – und auswendig und zum shoppen will ich mich auch nicht aufraffen. Meine Hand wandert in die Tasche und schon habe ich mein Handy in der Hand. Das Handy, wo ich täglich E-Mails und Nachrichten bekomme, die entweder etwas mit Uni oder Arbeit zu tun haben. Nein Danke, daran will ich jetzt nicht erinnert werden, denn ich habe Urlaub. Zurück in die Tasche mit dem Teil. Ich könnte Musik hören. Nah, geht auch nicht. Die Musik befindet sich ja auch auf meinem Handy. Ich könnte ein Spiel spielen. Mist, auch auf dem Handy. Ich könnte meine bereits geschossenen Fotos mir anschauen … Ihr ahnt es: Genau, sie befinden sich auch auf dem Handy aka Smaaaaartphone. Also sitze ich da am Flughafen und weiß nichts mit mir anzufangen. Noch nicht einmal das Leute beobachten macht Spaß. Ich fühle mich wie eine unterbeschäftigte Vierjährige und entschließe mich schließlich doch noch einmal in den Laden mit dem Büchern und Zeitschriften zu gehen. Vielleicht finde ich ja was gutes zum Lesen. Aus Papier. Denn meine Büchern befinden sich natürlich auch gut verpackt in einer Kindle App auf dem iPad.

Der Grund, wieso ich keine Straßen überqueren kann.

Im Laden angekommen, fällt mir gleich etwas ins Auge: Malbücher. Nicht Winnie Pooh oder Disney Gedöns, sondern detailliert ausgearbeitete Skizzen, die mich ein wenig an Mandalas erinnern. Malbücher für Erwachsene – ein neuer Trend. Gar nicht mal so schlecht, denke ich. Darauf hätte ich sogar irgendwie Bock und das obwohl ich im Ausmalen immer eine Niete war. Ich kann mich noch ganz genau an eine Diskussion mit meiner Lehrerin in der Grundschule erinnern. Wir sollten einen Comic ausmalen, in dem es darum ging, wie zwei Freundinnen eine viel befahrene Kreuzung überqueren. Die Quintessenz daraus war, dass wir durch den Comic lernen sollten wie das so mit dem Straßenverkehr funktioniert. Bringt einen überhaupt nichts, wenn man in gewissen Ländern außerhalb Deutschlands ist, weil vielerorts rote Ampeln nur ne Richtlinie sind, an die man sich gegebenenfalls, wenn man mal Lust hat und es gerade nirgends drückt und es erst vier Uhr schlägt und einem morgens keine schwarze Katze von rechts übern Weg gerannt ist … mal halten könnte. Oder so. Na ja, auf jeden Fall pädagogisch sehr fördernd, dass wir den Comic ausmalen sollten. Wenn man heutzutage sieht wie ich Straßen überquere, dann wird man sich denken können, dass davon nichts hängen geblieben ist. Kein Wunder, anstelle mir bei zu bringen, wie man nun richtig über die Straße geht, wurde das Ausmalen meinerseits kritisiert.  Die Farben der Jacken würden sich von Bild zu Bild ändern, was ja bedeuten würde, dass die Mädchen sich zwischendurch umgezogen hätten, weshalb sie ja zu Hause gewesen sein müssten, was ja nicht geht, weil sie an einer gottverdammten scheiß Kreuzung stehen. Scusi. Doppelscusi, aber schon mal was von ‚Freedom of the colours‘ oder so gehört?  Vielleicht hatte ich einfach Bock darauf, das so zu malen? Und außerdem: Möglicherweise haben sie sich ja zwischendurch umgezogen. Ich bin jahrelange Zugfahrerin. Wenn es eine Sache ist, die ich schnell kann, dann ist es aus Jacken rein- und rauskommen. Ich weiß gar nicht mehr wie das Gespräch endete, aber allein schon die Tatsache, dass ich mich daran noch erinnern kann, zeugt davon, dass zumindest ich nicht auf den Kopf gefallen bin. Exkurs Ende.

Der Grund, wieso ich mir kein Malbuch kaufte.

Nun ja, man kann es vielleicht schon erahnen: Wenn es ums Ausmalen ging, war ich den Dingen nicht gerade positiv gesinnt. Aber irgendwie hatte ich Bock drauf. Warum nicht so ein Malbuch kaufen? Ganz einfach: Im gesamten Laden gab es keinen einzigen Buntstift und ich hatte natürlich auch keine dabei. Dumm gelaufen, aber das Ganze regte mich mal zu ein wenig Recherche an. Und siehe da, es gibt echt tolle Malbücher! Und damit meine ich keine in Schwiegertochter-Gesucht-Manier, sondern welche wo der Anspruch schon ein wenig gestiegen ist. Wirklich.

Der Grund, weshalb ich mir doch eins kaufen will.

Nun ja, das mit dem Anspruch klingt jetzt ein wenig doof, weil das erste Buch, welches ich entdeckt habe, „Wer hat hier gefurzt?“ heißt. Die Beschreibung trifft es ziemlich genau:

„Von peinlich bis neurotisch, von kriminell bis unmoralisch – dieses Malbuch widmet sich gnadenlos ehrlich den Widrigkeiten des Alltags. Mal dir den Frust von der Seele! Über 50 witzige und schwarzhumorige Malvorlagen, Suchbilder, Worträtsel, Punkt-zu-Punkt-Bilder und Irrgärten – das kurzweilige Vergnügen für alle, die mehr Spaß wollen.“

Ich muss sagen, dass klingt genau nach etwas, was mir Spaß machen könnten. Die nächste Reise steht an? Für 7,99 € landet dieses Buch in meinem Gepäck.

 

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© Amazon

 

Lufthansa glänzt mal wieder mit einer grandiosen Verspätung? KLM hat deinen Koffer nicht mitgeliefert? SWISS hat einfach mal eben deinen Rückflug storniert? Bleib ruhig, alles ist gut. Bevor du deine Flüche laut raus posaunst, solltest du sie lieber kreativ verwirklichen. Und zwar mit „Fluch dich Frei“. In diesem Buch kannst du Schimpfwörter und Flüche ausmalen und dadurch wieder zu Ruhe und Gelassenheit kommen. 5,99 € kostet der Spaß lediglich.

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© Amazon

 

Und für alle wirklich Kreativen unter uns, habe ich auch noch eins gefunden: Punkt-zu-Punkt. Dieses Malbuch solltest du dir besorgen, wenn du deine Wartezeit kreativ überbrücken und im Anschluss ein wirklich schönes, ausgemaltes Bild haben wirst. Dieses Buch kostet ebenfalls 5,99 €.

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© Amazon

 

Wäre das etwas für euch? Und wer ist bereits fleißig am Ausmalen? Ich selbst habe es früher die geschafft ein Malbuch mal ganz auszumalen, aber man kann es ja noch mal wieder versuchen ;)


Gegen Langeweile:

Von Neapel bis nach Aberdeen

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… italienische Pizza vs. schottischen Porridge, mediterrane Sonne vs. britisches Regenwetter, Mafiosi vs. das Ungeheuer von Loch Ness. Nun ja, mit Klischees spare ich wie immer nicht. Wie auch? Ich war weder in Neapel noch in Aberdeen. Alles was ich darüber weiß, sind eben Klischees. Doch das wird sich bald ändern. 

In wenigen Wochen steige ich wieder in den Flieger. Zuerst geht es nach Neapel und im Anschluss, nach einem kurzen Zwischenhalt in Deutschland, weiter nach Aberdeen. Wieso es gerade diese beiden Ziele als potentielle Städtereise getroffen hat, kann ich gar nicht sagen. Ich hatte Lust auf etwas Britisches, sehnte mich gleichzeitig aber auch nach etwas Südlichem. Aus Zeitgründen habe ich es bisher noch nicht geschafft mir zu überlegen, was ich in den beiden Städten bzw. Regionen mir genau anschauen will. In Neapel möchte ich auf jeden Fall auf den Vesuv und nach Pompeji. Zudem würde ich mir auch gerne die Katakomben anschauen. Mit Aberdeen habe ich mich noch weniger beschäftigt. Sehr gerne würde ich einen Tagesausflug zum Loch Ness machen, jedoch muss das noch genauer geplant werden: Selbstorganisiert? Mit Zug, Bus? Oder sich doch lieber einer Reisegruppe anschließen? Falls jemand von euch Erfahrungen hat, ganz gleich ob zu Neapel oder Aberdeen: Ich bin für jeden Vorschlag und Tipp offen.

Habt ihr schon eure nächste Reise geplant? Wo geht es hin? Was habt ihr vor?

Und nun noch eine Bitte in eigener Sache: Während ich nicht gerade an Kofferzuklein arbeite, studiere ich. Zurzeit betreiben wir im Studium ein wenig Marktforschung. Genauer gesagt geht es um das Kaufverhalten von Möbeln. Es wäre super, wenn ihr an dieser Umfrage teilnehmen könntet.


Das war’s schon? Mehr gibts hier: