Spotted Volume #6

Spotted erzählt über alltägliches Reisegedöns, was mir in den Sinn kommt und zu keiner Geschichte passt, die ich auf Kofferzuklein veröffentlichen würde. Heute erzähle ich über verkehrte Namen beim amerikanischen Kaffeeröster meines Vertrauens, einem witzigen Instagram Account und meinem Lieblingskino. 

Das Starbucks Phänomen

Immer dieses Namensverdreher!

57 Kommentare. So viele Kommentare hatte ich unter keinem anderen Beitrag bisher. Und dabei hatte ich damals lediglich einen Bruchteil an regelmäßigen Lesern wie ich es heute habe. Doch der Reihe nach. Ich sah mich damals dazu genötigt einen Blogbeitrag zu veröffentlichen, in dem ich mich fragte, wieso es insbesondere für Starbucksmitarbeiter so schwer sein muss den Namen „Anne“ richtig zu schreiben. Heute kenne ich die Antwort: Es ist schlichtweg Marketing. Der Name ist falsch geschrieben, ein Foto davon ist schnell gemacht. Fast genauso schnell findet das Foto seinen Weg durchs World Wide Web. Instagram, Snapchat, Whatsapp. Das Foto verbreitet sich, rasant. Der falsch geschriebene Name verbreitet sich, ebenfalls rasant. Doch vor allem verbreitet sich dabei auch eines: Das fotografierte Produkt. Und so scrolle ich eben meinen Blog durch, entdecke das Bild von Starbucks und kriege in erster Linie Durst. Doch ich verdränge das Durstgefühl und lese mir stattdessen die 57 Kommentare unter dem alten Blogbeitrag durch. Es sind witzige Geschichten dabei. Nicht immer geht es um Starbucks, sondern vielmehr darum, dass wirklich oft Namen gerne mal komplett falsch verstanden werden und dadurch die komischsten Schreibweisen zu Stande kommen. Wer sich die Kommentare durchlesen will, kann das gerne hier tun.

Und nun eine Frage an euch: Wie wäre es mit einem kleinen Update – wessen Namen werden ebenfalls andauernd falsch geschrieben?

Overheard London

Overheardlondon – eine Empfehlung

Ich habe bei Instagram mal wieder ein tolles Profil entdeckt: overheardlondon. Die Seite enthält Kurzgespräche bzw. Zitate, die irgendwo in London gefallen und aufgeschnappt worden sind. Die Themenspanne ist breit. Von Themen mit Bezug zu London bis über private Ausschnitte findet sich dort alles. Aber man merkt: Es schwingt immer ein ganz für London typischer Unterton mit. Mal spielt der Ort eine wichtige Rolle (und ziemlich oft werden Gespräche in der Tube aufgeschnappt!), manchmal ist es irgendwas was Londoner zur Zeit beschäftigt. Und ganz oft spielen die Amerikaner auch eine Rolle, als Gast wohlgemerkt. Gerade die Zitate, die sich auf London selbst beziehen gefallen mir sehr.  Schnappt man selbst irgendwo einen zitierungswürdigen Gesprächsfetzen auf, dann kann man den selbstverständlich dort einsenden. „Overheard“ gibt es zudem nicht nur für London, sondern auch für Los Angeles oder New York. Aber da ich, wie ihr vielleicht mittlerweile wisst, ein absoluter London Liebhaber bin, habe ich mich zunächst einmal nur mit Overheard London beschäftigt.

 

Kinozeit

Ich komme ursprünglich aus einer Kleinstadt, in der ein Gang ins Kino damals zum absoluten Freizeithighlight gehörte. Kein Wunder, nachdem das Hallenbad bereits zum zweiten Mal abgebrannt war und die Eisbahn geschlossen wurde, gab es nicht mehr viele Alternativen bei uns. Ich mochte unser Kino, auch wenn dort viele Filme erst verspätet oder gar nicht liefen. Ein Großteil meiner Freunde fuhr lieber nach Hannover ins Cinemaxx, aber das mochte ich dort eigentlich noch nie. Viel zu groß, zu laut und zu viele Menschen. Reinste Massenabfertigung. Doch inzwischen gehe ich recht gerne in Hannover ins Kino.

Das Astor in Hannover ist für mich immer einen Besuch wert

Zwar nicht ins Cinemaxx, sondern ins Astor. Im Astor gibt es für die Logengäste ab 16 Uhr einen besonderen Service: Zunächst einmal die kostenfreie Gaderobe und ein Begrüßungsgetränk in der Astor Lounge. Die Loge selbst ist mit bequemen, verstellbaren Kinosesseln ausgestattet, wobei jeder Platz zudem noch über einen Fußhocker verfügt. Und damit man vor Vorstellungbeginn seine Portion Popcorn und Cola nicht durch das halbe Kino tragen muss, gibt es zudem auch noch eine Bedienung am Platz. Einfach genial. Insbesondere zwei Kinosäle mag ich besonders gern. Sowohl Saal 3 und Saal 4 sehen aus wie der Innenraum einer Bibliothek. Mit nur 90 Plätzen gehören die beiden Säle zu den kleineren Sälen des Kinos, aber auch gerade das finde ich schön. Die Sitze sind in diesem Fall kuschelige Plüschsessel, an den Wänden befinden sich Bücherregale, die mit unzähligen Büchern ausgestattet sind. Die Bücher sind keine Deko, sondern echte Bücher, die gerne gelesen werden dürfen (vor Vorstellungsbeginn .. und sollte der Film langweilig sein .. na ja, jedem das seine) und wer mag, darf auch ein Buch mitnehmen. Ich mag diesen Charme wirklich sehr gerne und ich muss zugeben: Seitdem es das Astor gibt, gehen wir viel öfters ins Kino.

Noch mehr Spotted?

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