Spotted Volume #3

Spotted erzählt über alltägliches Reisegedöns, was mir in den Sinn kommt und zu keiner Geschichte passt, die ich auf Kofferzuklein veröffentlichen würde. Heute erzähle ich über tolle Unterhaltung auf langen Autofahrten, unbefriedigte Heißhungerattacken und das Problem mit Statistiken. 

From the heart: Conversations with Yoga Girl

Früher war ich viel im Zug unterwegs, inzwischen mehr im Auto. Die Strecken, die ich dabei zurücklege sind lang und teilweise eintönig. Im Zug habe ich versucht mich immer mit irgendwelchen Artikeln oder, je nachdem wie gut oder schlecht die Internetverbindung war, Instastories abzulenken. Ich weiß nicht, wie ich letztendlich auf sie gestoßen bin, aber irgendwann entdeckte ich Rachel Brathen. Mit rund 2 Millionen Instagram Followern schien sie nicht gerade unbekannt zu sein, jedoch hatte ich mit dem, was sie bekannt machte, absolut nichts am Hut: Yoga, Fitness, Veganismus/Vegetarismus. Trotzdem fand ich sie und den Content, den sie produzierte interessant: Eine Schwedin, die die Welt bereist hat, einen tollen Mann kennenlernte und schließlich zu ihm nach Aruba gezogen ist. Dort auf der Karibikinsel lebt sie inzwischen ihren Traum und machte ihre Hobbies zum Beruf. Sie eröffnete ein Yogastudio inklusive Café, gibt Teacher Trainings und erzählt seit März 2017 in einem wöchentlich erscheinenden Podcast über Dinge, die sie in ihrem Alltag beschäftigen. Auch wenn Rachel Brathen und ich ganz unterschiedliche Menschen sind, haben wir doch eine Sache gemeinsam: Wir lieben es Geschichten zu erzählen. Das kann sie verdammt gut. Und weil sie es eben so gut kann, höre ich ihren Podcast seitdem auch regelmäßig. Eine super Unterhaltung auf langen Autofahrten. 2017 wurde Brathen vom Forbes Magazine zu eine der zehn einflussreichtesten Influencer der Welt gekürt. Das Wort Influencer ist inzwischen für mich ein negativ behafteter Begriff geworden und ich frage mich, ob Brathen das für mich ist. Habe ich mich von ihr beeinflussen lassen? Ich denke offensichtlich eher wenig. Ich mache immer noch kein Yoga, Fitness hält sich in Grenzen und wie man aus meinen oberen Post erahnen kann, esse ich immer noch Fleisch. Trotzdem inspiriert sich mich: Dinge zu tun, die einem Mut abverlangen. An die Verwirklichung des eigenen Traums zu arbeiten. Alles etwas lockerer angehen, aber auch seine eigenen Grenzen reflektieren. Und das allerwichtigste: Ihre Podcasts unterhalten mich.

Rachel Brathen finde man auf Instagram unter yoga_girl. Ihre Podcast kann man sich u.a. bei iTunes oder Spotify anhören. Meine Lieblingsfolge: The Flight from Hell (22.09.2017).

Heißhunger

Ich habe Hunger. Und Appetit. Richtig großen Appetit. Auf einen Blue Cheese Wedge Salad. Nicht irgendeinen Blue Cheese Wedge Salad, sondern den aus dem Outback Steakhouse. Schade nur, dass das nächste Outback tausende Kilometer von mir entfernt liegt. Auf den Geschmack gekommen bin ich bereits 2009 in Jupiter, Florida. Dort gab’s im Outback den Salat vorweg, im Anschluss Steak und Ofenkartoffel.

Seitdem bestelle ich mir diesen Salat dort immer und wurde noch nie enttäuscht. Dabei ist der Blue Cheese Wedge Salad noch nicht einmal ein besonderer Salat. Er ist in den USA so häufig auf den Karten zu finden wie in Deutschland ein gemischter Bauernsalat. Aber nur im Outback schmeckt er mir so gut. Da ich jedoch nicht ständig in Amerika bin, habe ich irgendwann versucht mir den Salat einfach selber zu machen. Ohne nennenswerten Erfolg, natürlich. An das Original kam er meilenweit nicht ran, obwohl es auf Pinterest zahlreiche Rezepte dafür gibt, wie zum Beispiel dieses hier. Klick.

Kennt ihr das? Den Heißhunger auf etwas, was ihr auf einer euren Reisen kennen gelernt habt?

Woher kommst du denn?

Ich liebe ja Statistiken. Doch was WordPress mir von Zeit zu Zeit ausspuckt, verwirrt mich teilweise. Denn manchmal scheine ich viele Besucher aus Ländern wie den USA, Mexiko oder Thailand zu bekommen. Kann das wirklich sein? Aus diesem Grund: Bitte einmal abstimmen, von wo ihr herkommt. Merci beaucoup :)

 

Mehr Spotted gibt’s hier:

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9 Gedanken zu “Spotted Volume #3

  1. Gibt es bei Rachel ein Foto, ohne dass sie herzlich lacht? Lachen steckt an und zudem sieht sie nett und erfrischend aus. Sie verkörpert somit eine glückliche und gesunde Joga-Frau mit süßem Töchterchen und intakter Familie :-) Das beansprucht die gesamte Menschheit für sich und wenn es auch nur digital zu erleben ist… es wird geliked, um selbst zumindest eine Sekunde ein Teil dieser intakten Struktur zu sein. :-) Nicht verwunderlich, dass man so etwas gerne verfolgt, oder? Ich folge ihr übrigens auch ;-)

    • Ich sehe sie auf jedem Foto auch nur herzlich lachen & finde sie durch ihre Ausstrahlung einfach sympathisch :) Das was sie erzählt ist inspirierend und genau das ist es, was damit auch den Unterhaltungsfaktor mit sich bringt. Liebe Grüße :)

  2. Ich folge ihr zwar nicht, weil Yoga schonmal so gaaaar nicht mein Ding ist, aber ich finde, dein Beitrag ist toll geschrieben 😉. Irgendwann las ich mal ein Interview, wo eine Frau gefragt wurde: Yoga oder Zumba? Fand ich treffend diese Kategorisierung. Das trifft es glaube ich ziemlich gut, entweder bist du der Yoga oder der Zumba-Typ. Ich bin zweiteres 😉 und mit Yoga-Influencern kann mich leider nicht locken, mit deinem Beitrag aber schon 😁

    • Das freut mich, dass dir mein Beitrag gefallen hat. Ich bin übrigens auch eher der Zumba-Typ, denn Zumba habe ich immerhin eine lange Zeit sehr regelmäßig gemacht. Und obwohl ich mich nun schon sehr lange mit Yoga Girl beschäftige, war ich noch nie genug motiviert um Yoga wirklich mal auszuprobieren. Aber vielleicht sollte ich genau das einfach mal tun um es auch einmal selbst kennen zu lernen.
      Liebe Grüße & ein schönes Wochenende :)

      • Verstehe ich: Die Yoga Frauen, die ich so kenne, sind wahnsinnig fokussiert und konzentriert. Dann denke ich auch immer: ich SOLLTE mal Yoga machen! Aber es passt einfach irgendwie nicht…

  3. Es muss wohl jeder einfach sein eigenes Ding machen. Ich hab vor einigen Jahren an einem Yin Yoga Wochenende teilgenommen. War eine geniale Erfahrung, aber Yoga Studio ist einfach nicht meins und alleine … hmmm der Schweinehund und das Sofa sind einfach stärker ;-)
    Liebe Grüße aus dem Schwarzwald

    • Für mich selbst kann ich es mir auch nicht vorstellen, dass mit Yoga im Studio Spaß machen würde. Aber wenn man alleine ist, und da hast du wirklich Recht mit, ist der Schweinehund einfach stärker ^^

      Liebe Grüße :)

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