Spotted Volume #1

Spotted erzählt über alltägliches Reisegedöns, was mir in den Sinn kommt und zu keiner Geschichte passt, die ich auf Kofferzuklein veröffentlichen würde. Heute erzähle ich über Marrakesch, Würstchen in London & meine chaotische Ordnung auf dem Blog. 

Okay, okay … ich bin weder eine Brooke Saward noch eine Chiara Ferragni. Das bedeutet, dass ich weder jeden Tag an einem anderen Ort aufwache noch stündlich meine Kleider wechsel. Und davon Fotos mache. Und hochlade. Im Endeffekt bin ich lediglich eine Geschichtenerzählerin, die über die Dinge erzählt, die sie auf ihren Reisen erlebt hat. Nun verreise ich jedoch nicht jeden Tag. Und auch nicht jeden Monat. Aber wenn ich verreise, dann bringt eine Reise immer ein gutes halbes Dutzend, wenn nicht auch mal mehr oder weniger, Geschichten mit. Das sind die Geschichten, die ich für euch aufschreibe. Mal lebendig, mal romantisiert, mal trocken und zynisch und doch immer auf irgendeine Art und Weise unterhaltsam. Einerseits möchte ich mit meinen Geschichten natürlich über Städte und Länder informieren, aber viel wichtiger ist es mir, dass meine Geschichte euch unterhalten und zum nachdenken anregen. Es macht mir einerseits Spaß diese Geschichten zu schreiben, aber vor allem macht es mir Spaß, dass ich mich hier auf diesen Blog komplett austoben kann. Doch manchmal möchte ich auch gerne Dinge teilen, die nicht unbedingt etwas mit einer meiner Reisen zu tun haben. Es sind meist Dinge, die ich irgendwo im World Wide Web entdeckt habe und mir im Kopf hängen geblieben sind. Dinge, über die ich zwar erzählen möchte, wo ich aber auch denke, dass sich ein „ganzer“ Blogeintrag nicht lohnen würde. Und vor allem sind es Dinge, zu denen ich auch einfach keine Geschichte erzählen kann, weil ich sie noch nicht erlebt habe. Lange habe ich überlegt, wie ich dieses Problem wohl beheben kann. Zeitweise habe ich schon an Instagram gedacht, aber man kann es sehen wie man will: Die Followercommunity auf Instagram ist so eine ganz andere als im WordPressuniversum. Und der Austausch, eines der wichtige Dinge, wieso ich überhaupt blogge, funktioniert hier einfach momentan am Besten. Also bleibe ich hier. Nur wenige Momente nach dieser Erkenntnis, kam dann schließlich die nächste Idee: Ich sammel einfach solche Dinge, die mir ins Auge springen, und veröffentliche sie in unregelmäßigen Abständen einfach gesammelt. Dazu entwerfe ich einfach ein widererkennungsfähiges Headerbild und versehe es mit einem Titel. Und suddenly #spotted was born. Also, los geht’s.

There’s something about Marrakesch

Plötzlich ist Marrakesch überall. Ich öffne Instagram. Marrakesch. Ich öffne Facebook. Marrakesch. Nicht nur, dass es seit kurzem zahlreiche selfmade Influencer in die marokkanische Stadt zieht, nein, auch zwei ehemalige Klassenkameraden haben unabhängig voneinander zeitgleich ihren Urlaub dort verbracht. Okay, ich saß auch schon Mal mit einem Mädel von meiner Schule im gleichen Flieger nach Rom und meinen Englischlehrer habe ich damals zufällig am Fuße der Statue of Liberty in New York getroffen, aber trotzdem: Irgendwas muss Marrakesch an sich haben, dass es momentan so viele Leute dorthin zieht. Ich kann es nicht wissen, denn ich war noch nie da. Die Bilder, die Google mir zu der Stadt ausspuckt, sind schön, auch wenn ich selbst zunächst nicht viel damit anfangen kann. Zu sehr bin ich durch zahlreiche USA Roadtrips oder Reisen in Mittel- und Südamerika geprägt. Über Marrakesch hatte ich mir dementsprechend noch nie Gedanken gemacht oder mich in irgendeiner Art und Weise überhaupt mal informiert. War jemand von euch schon mal dort? Was ist an der Stadt so faszinierend?

Nach London wegen ’ner Wurst

Bei Herman ze German schmeckt es schon mal gut.

Immer wenn ich in London bin, statte ich Herman ze German einen Besuch ab. Ich berichtete. Bei meinem nächsten Besuch steht jedoch mittlerweile noch ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung: Das Bavarian Beerhouse bei Tower Hill. Ich bin bereits einige Male daran vorbei gegangen, aber meist war meine Tagesplanung so überfüllt, dass ich es nicht dorthin geschafft habe. Gestern kam nun ein Beitrag im Fernsehen, der über das deutsche Ehepaar berichtet hat, welches die Idee zum Bavarian Beerhouse in London umgesetzt hat. Da kam es mir auch wieder in den Sinn, dass ich es immer noch nicht dorthin geschafft habe. Warum ich unbedingt in London in ein deutsches Restaurant muss – warum nicht? Die Speisekarte klingt lecker, das Lokal ist immer gut besucht (zumindest immer, wenn ich daran vorbei ging) und ich mag es gerne Leute zu unterstützen, die einfach mutig waren. Und ein Restaurant ohne großartige Gastronomiekenntnisse in einem fremden Land zu eröffnen, gehört gewissen dazu. Mehr Infos über das Bavarian Beerhouse inklusive appetitanregender Speisekarte findet ihr hier.

Chaos im Koffer

Ich hab’s nicht so mit der Ordnung. Weder auf meinem Schreibtisch, noch auf meinem Blog. Dementsprechend ist mir erst reichlich spät aufgefallen, dass meine Kategoriensortierung absolut keinen Sinn macht, wenn die Titel meiner Kategorien alles andere als aussagekräftig sind. Aus diesem Grund habe ich mich einfach mal ans „Aufräumen“ gewagt und meine Beiträge in besser benannten Kategorien einsortiert. Dabei haben sich einige Themenbereiche herauskristallisiert, über die ich mehr schreibe als über andere: USA – Reiseplanung – Roadtrips. Ich denke, dass viele Beiträge aus diesen Kategorien stammen, da ich von dort die meisten Geschichten mitbringe. Für alle, die speziell nach Themen aus diesen Bereichen suchen, werden durch die verbesserte Kategorisierung schneller fündiger.

Nun ja, mit diesem ersten Spotted- Beitrag habe ich wohl soeben eine neue Kategorie geschaffen. Unter „Spotted“ werdet ihr künftig alle Beiträge aus dieser Kategorie finden. Falls ihr irgendwelche Anregungen haben solltet, sagt doch bitte Bescheid ;)

Advertisements

11 Gedanken zu “Spotted Volume #1

  1. Ja, ich denke auch, so einen „Gemischtwarenladen“ zu haben ist nicht schlecht, wenn man sein kleines Blogkaufhaus

  2. Grrrr. ich werde noch mal wahnsinnig, weil es dauern passiert, dass ein unfertiger Kommentar sich sozusagen selbst verschickt. Also noch mal:
    Ja, ich denke auch, so einen „Gemischtwarenladen“ zu haben ist nicht schlecht, wenn man sein kleines Blogkaufhaus ansonsten in der Art von Fachabteilungen führen möchte.
    Eine Anmerkung möchte ich nur zu Marrakesch machen, wo ich auch noch nicht war (nur zwei Mal kurz in Tanger). Unbedingt zu empfehlen ist Elias Canettis „Die Stimmen von Marrakesch“ – Momentaufnahmen, mit denen er in den 50er Jahren den Charme der Stadt einzufangen versucht hat. Aber vielleicht kennst Du diesen Klassiker ja auch schon.

  3. Ich war während meiner Zeit in london einmal im Bavarian Beerhouse essen um ein Stück Heimat zu fühlen. Kann es nur empfehlen! War wirklich lecker :)
    Liebe Grüße

  4. Marrakesch ist – Marrakesch. Nirgendwo ist es bunter, lauter, intensiver, arabischer – ganz ohne mit Ölmilliarden gebauten Wahnsinnswolkenkratzern. Marokko hat von der Stadt übrigens seinen Namen, und Winston Churchill hat (angeblich) gesagt, wenn er nur noch einen Tag zu leben hätte, würde er ihn in Marrakesch verbringen und nannte die Stadt „the most lovely spot in the whole world.“ Der hatte es allerdings auch gut, er konnte sich das La Mamounia leisten. Elias Canetti einpacken, Spaghettitops zu Hause lassen und unbedingt einen Ausflug ins Atlasgebirge machen!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.