Über den Kartenrand hinaus

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Wo genau waren wir noch mal vor zwei Jahren im Herbst? Wo soll es als nächstes hingehen? Und wie weit ist wohl mein absolutes Traumziel weg? Keine Ahnung, aber lass‘ mal auf ne Karte gucken. 

So oder so ähnlich geht es mir oft. Zwar weiß ich wo was liegt, aber trotzdem kann ein Blick auf eine Weltkarte Dinge offenbaren, die mir vorher nicht so bewusst waren. Dass Rom und New York City auf einer Höhe liegen, war mir beispielsweise auch nicht immer klar. Und obwohl mir das schon länger bewusst ist – dank qualitativer Erdkundestunden in einer quantitativen Schulzeit – erstaunt es mich doch jedes Mal wie nah Alaska und Russland beieinander liegen.

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Leinwand von halloleinwand.de

Doch eine Weltkarte sorgt vor allem für eines: Übersicht bewahren. Übersicht, wenn es darum geht über vergangene Reisen zu sinnieren oder neue zu planen. Der Vorteil einer Karte gegenüber einem Globus ist die Tatsache, dass man eine Karte auf vielfältige Art und Weise bearbeiten kann: Sticker, Pins oder ein altbewährter Kringel mit einem Textmarker sind nur ein paar der Möglichkeiten. Ich muss sagen, dass ich selbst nicht die Kreativste bin, was Kombinationen aus Produktivität und Stil angeht. Aber gut, dass es ja Pinterest gibt. Und das restliche Internet. Und für euch natürlich Kofferzuklein, denn ich habe mir selbstverständlich die Mühe gemacht und mich ein wenig umgeschaut. Hier kommen meine Ergebnisse, sehr subjektiv natürlich:

Ich wollte eine Karte haben, in der ich Pins dort reinstecken kann, wo ich bereits war. Die Karte sollte zwar eine Weltkarte sein, sich jedoch nicht unbedingt auf Länder fokussieren, sondern auf Städte. Deshalb hab ich mich auch gegen eine dieser Scratch-Maps entschieden, da ich erstens bereits so eine habe und zweitens ich es irgendwie doof finde, wenn man zum Beispiel mal in Kanada war, gleich ganz Kanada frei rubbeln zu müssen, obwohl sich der Visit nur auf einige Städte beschränkt hatte. Ich mein, guckt euch doch mal an wie riesig das Land ist. Und es nur halb zu kratzen, sieht auch irgendwie doof aus. Also: Keine Scratch-Map.

Hallo Leinwand, hallo schöne Welt

athletesabroad.wordpress.com

© athletesabroad.wordpress.com

Stattdessen entschied ich ich für eine Weltkarte von Halloleinwand.de. Mit einem Sonderangebot lockten sie mich und schließlich wurde eine Leinwand in einer Größe von 75 x 125 cm bestellt. Der Versand ging relativ fix, denn schon nach drei Tagen war sie bereits da. Und mit dem, was mir für rund 50€ geliefert wurde, war ich sehr zufrieden: Gute Qualität, gute Lesbarkeit. Was mir nicht so gefallen hat, waren die in rot mitgelieferten Pins. Die haben nämlich nicht so zur Sepia-Karte gepasst. Schöner hätte ich Pins in einem matten Gold gefunden. Vielleicht besorge ich solche noch, denn auf Amazon gibt’s welche für 4,99€.

Und einen Tag nachdem die Leinwand hing und zudem jede freie Wand mit Urlaubsfotos vollgekleistert war, machte ich den Fehler und schaute mal wieder bei Pinterest vorbei. Und was sah ich da? Eine echt gute Idee, Fotos mit Souvenirs innerhalb von kreativer Wandgestaltung zu verknüpfen. So kann man einerseits Fotos aufhängen, andererseits aber auch andere Erinnerungsstücke wie Eintrittskarten, Muscheln oder Postkarten dazu tun. Ich muss sagen, ich sammle zwar alle Eintrittskarten oder Flyer, die ich im Ausland bekommen habe, aber eigentlich wandern sie nach einer Reise in eine Kiste – auf nimmer Wiedersehen. Schade eigentlich. Hätte ich eine freie Wand, dann würde ich mir auf jeden Fall so etwas hinhängen.

Stilvoll anders

Ich merke selber, dass ich irgendwie von meinem ursprünglichen Thema (Weltkarten) abgekommen bin. Scusi. Deswegen kommt jetzt eine, die ich persönlich auch sehr schön finde: Stilvoll, mehr als übersichtlich und auf den ersten Blick nicht unbedingt sofort als Weltkarte zu erkennen:

contemporist.com

© contemporist.com

Mir gefällt’s. Der Stil erinnert mich sehr an Urban Outfitters. Zeitlos ist er nicht, keine Frage. Aber ich mag diese Übersichtlichkeit und ich denke, dass die „Weltkarte“ auch ohne Bilder bestimmt super aussehen würde. Aber leider, leider fehlt mir auch hierzu eine freie Wand … und die nötige Motivation mir so etwas zu basteln.

Wie schaut’s bei euch aus? Wandern eure Reiseerinnerungen lediglich in eine dunkle Kiste oder auf ihren Instagram Account? Oder seid ihr genauso kreativ veranlagt wie die Menschen, die hinter den schönen Pinterest-Posts stecken? Hinterlasst doch einen Kommentar oder schickt doch gleich ein Foto an kofferzuklein@web.de


Haste noch was für mich?

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6 Gedanken zu “Über den Kartenrand hinaus

  1. Letztes Jahr zu Weihnachten habe ich von einem Freund eine Rubbelweltkarte bekommen. Hat schon was feines, wenn man mal wieder ein Land freimachen kann. :-)
    An der Wand eine Bilderkaro (man sieht’s im Hintergrund meines Profilbilds). Erinnerungen wie Ticketschnipsel etc. klebe ich dann mit ein paar Bildern zusammen ins Reisetagebuch. Auch immer wieder schön darin zu blättern.

  2. Die Bilderrahmen gefallen mir ausnehmend gut! Mal schauen wo ich dafür einen Platz finde- wobei der ja nie im Leben ausreichen kann.
    Wir haben angefangen an Orten die wir mit dem WoMo bereist haben Aufkleber zu kaufen die wir in etwa geografisch korrekt an die Rückseite desselben kleben- so entsteht peu a peu eine Deutschlandkarte- stellen wir uns zumindest vor.

  3. Coole Sache! Vor allem die etwas abstraktere „Weltkarte“ hat was in meinen Augen. Ich persönlich bin zwar auch einigermaßen kreativ veranlagt, aber ehrlich gesagt etwas zu faul um so etwas Extravagantes zu kreieren :D

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