The Musketeers

Dass ich auf BBC Produkte stehe, ist ja kein Geheimnis mehr. Doctor Who & Sherlock gehören definitiv zu meinen Lieblingsserien. Doch momentan ist sowohl beim einen als auch beim anderen Warten angesagt. Wie ihr vielleicht wisst, oder vielleicht auch nicht, bin ich ein sehr, sehr ungeduldiger Mensch. Und deshalb überbrücke ich die Zeit des Wartens liebend gerne damit mir eine neue Serie reinzuziehen. Die Wahl fiel auf „The Musketeers“, ebenfalls einer BBC Produktion. Vor kurzem kam der Film „Die Drei Musketiere“ im Fernsehen. In den Rollen unter anderem Matthew Macfayden (mein Lieblings Mr Darcy aus Stolz & Vorurteil) als Athos oder Orlando Bloom (he is always my Mr Turner. Oder Legoland) als Herzog von Buckingham. Der Film war  nicht so wirklich überzeugend, aber irgendwie amüsierte er mich dann doch. Zumindestens hat er mich auf die Idee gebracht mir die neue BBC-Serie „The Musketeers“ reinzuziehen. Bei itunes gibts zum Glück schon die erste Staffel zum Download. Wer das ganze auf Deutsch sehen möchte, muss sich wahrscheinlich noch bis 2015 gedulden. Zumindestens hat die ARD sich die Rechte zur Ausstrahlung gesichtert.

Also, „The Musketeers“. Mit von der Partie sind unter anderem Peter Capaldi (der 12. Doktor) als Kardinal Richelieu oder Luke Pasqualino (bekannt aus der zweiten Generation von Skins) als D’Artagnan.

Die erste Staffel habe ich inzwischen durch; keine Angst, jetzt kommen keine Spoiler. Ich muss sagen, die Serie hat was: Humor, Spannung, Drama. Von allem etwas. Die Charaktere sind vielschichtig und nicht platt. Richelieu, der wie in der Originalgeschichte auch hier der Gegenspieler ist, habe ich wirklich zu hassen gelernt – ob das wohl so gut für Capaldis Doctor Vorstellung ist? Nun, ich hoffe, dass ich mich dann auf den neuen Doctor konzentrieren kann. Die Musketiere selbst sind vielseitig und untereinander nicht vergleichbar. Jeder hat seine eigene Geschichte, die über die erste Staffel teilweise offenbart wird. Und – was mir auch noch auffällt, wenn man manchmal auf Englisch nicht alles versteht: Die Kameraarbeit ist sehr gut. Ich finde die Bilder wunderbar und auch die Locations, wo gedreht wurde, sind großartig. Vor allem da die Locations auch abwechslungsreich sind. Das ist mir wichtig, denn bei vielen Serien, wo das Budget knapp ist, kann es schon mal sein, dass bei einer Folge nur ein einziges Set vervendet wird. Ich brauche stattdessen Abwechslung.

Dass die Serie erfolgsversprechend ist, zeigt auch schon, dass die BBC direkt nach Ausstrahlung der viertel Folge eine zweite Staffel bestellt hat. Momentan laufen dafür die Dreharbeiten. Und ich, ich kann es kaum erwarten.

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Aramis, D’Artagagn, Athos, Porthos

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