Wörterüberfluss

Da bin ich wieder. An meinem Schreibtisch, umgeben von Büchern, Zetteln, Stiften und ungemein wichtig aussehenden Dokumenten. Ich sitze im Wörterüberfluss. Morgen ist der 19. Mai. Der Tag, der fett und in rot und dreimal unterstrichen in meinem Kalender markiert ist. Es ist der Tag, wo offiziell meine Bachelorphase beginnt. In meinem Kopf hänge ich aber schon seit Wochen in der Bachelorphase fest. Denn die verlangt natürlich einiges an Vorbereitung. So musste ich mich auf die Suche nach Experten begeben, die mir für sogenannte Experteninterviews Frage und Antwort stehen. Im Großen und Ganzen geht es in meiner Bachelorarbeit um den Vergleich von Fernsehreportagen im öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehen. Und da ich das auch hier gerade mal so ganz nebenbei erwähne, kann ich auch gleich mal einen kurzen Aufruf starten:

 

Du bist Fernsehredakteur und produzierst Fernsehreportagen für das Privatfernsehen oder für öffentlich-rechtliche Sender? Oder Sie sind Medienforscher und haben schon auf besagten Gebiet einiges erforscht? Nicht zögern, sondern mich kontaktieren. Ein solches Interview würde ca. 20 Minuten dauern und tut auch nicht weh. Versprochen. Auf Wunsch könnte ich es auch anonymisieren.

 

Back to the basics. Kofferzuklein heißt dieser Blog, doch nach meiner letzten Reise sollte er lieber den Titel Kofferweg tragen. Da hat es doch tatsächlich KLM geschafft meinen Koffer auf dem Rückweg von Cardiff nach Hannover zu verlieren. Na ja, nicht ganz zu verlieren. Am nächsten Tag ist es ja wieder aufgetaucht, aber er war trotzdem 24 Stunden nicht an meiner Seite – und das fand ich schon sehr doof. Vor allem, weil an diesem Tag einfach alles schief gegangen ist: Erst wollte meine Boardkarte beim Einscannen nicht funktionieren (angeblich hatte schon ein Passagier mit dieser Boardkarte eingecheckt), dann hat meine Kreditkarte im Duty Free nicht funktioniert („Sorry, we have problems with this bank.“ Mit „this bank“ war die deutsche Sparkasse gemeint. Na super). Und dann durfte ich noch nicht mal meinen nagelneuen Trolley mit ins Flugzeug nehmen, sondern musste ihn an der Flugzeugtreppe abgeben. Und das obwohl er weder zu groß noch zu schwer war. Während des Fluges war dann in der Ablage über mir auch noch jede Menge Platz. KLM, das war ein Megafail.

Also ich war in Cardiff. Doch weshalb war ich da? Nun ja, wer ab und zu mal meinen Blog gelesen hat, der kann sich denken, weshalb es mich in Wales Hauptstadt verschlagen hat: Ich musste mir unbedingt die Doctor Who Experience angucken. Was ich dort erlebt habe, das werdet ihr in den nächsten Tagen lesen.

Obwohl ich nun meinen Bachelor mache (Journalismus) und meine Zukunft noch ungewiss ist (Journalismus!), sind meine Reisepläne trotzdem nicht eingestellt (Journalismus!!). Doch wohin gehts das nächste Mal? Nach Kanada. Jap, genau. Die grobe Route sieht folgendermaßen aus: Hannover – München – Vancouver – Toronto – München – Hannover. Ins Detail werde ich gehen, wenn ich selbst weiß, wo es lang gehen wird. Aber alles in allem: Ich freue mich!

 

Und jetzt die Musik.

Hozier // Take Me to Church from Feel Good Lost on Vimeo.

 

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