Der 2. Tag. Oder der Erste. Irgendwann.

Mittwoch, 04.09.3013

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Innerhawaiianische Flüge

Nach der ersten kurzen Nacht in Honolulu ging es schließlich mit dem Taxi zurück zum Flughafen direkt zum Terminal für innerhawaiianische Flüge. Das Einchecken bei go!-Airlines hielt einige Überraschungen für uns bereit. Jedes Gepäckstück kostete 17$. Schön, dass man das auch vorher schon wusste. Nicht. Und ich nannte mich einst erfahrene Reisende. Na ja, egal. Bei Hawaiian Airlines hätte das Gepäck nichts gekostet. Keine Ahnung, was da schon wieder schief gelaufen war. Nach dem Check In mussten wir die Koffer zur Koffersicherheitskontrolle TSA bringen. Auch nett, dass man in den USA immer an Flughäfen seine Koffer durch die Gegend schleppen darf. Danach ging es dann durch den Security Check und anschließend fand ich mich in einem fast komplett leeren Terminal wieder, wo zu so früher Uhrzeit noch alles geschlossen war. Ich setzte mich also vor mein Gate, stellte fest, dass ich gar keine Sitznummer hatte, hoffte, dass es in dem Flugzeug wenigstens genugend Sitzgurte und Schwimmwesten gab und stellte genervt fest, dass es kein freies Wlan gab. Anschließend widmete ich mich meinem Ebook „Breed“ und kaufte mir, als Quiznos Sub aufmachte, einen Bananenmuffin, der aber irgendwie scheußlich schmeckte und schließlich in meinem Rucksack landete (wo ich ihn eine Woche später wieder entdeckte. Oh man, das passiert, wenn man den Großteil seiner Sachen von anderen Leuten tragen lässt.)

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Aloha Jeep!

Irgendwann begann dann das Boarding und ich konnte froh sein, dass ich nicht als erstes in der Reihe stand, denn der Typ, der sich einfach vor mich gedrängelt hatte, musste alle Passagiere, die mit uns nach Kona fliegen sollten, über das Flugfeld zum Flugzeug führen. Im Gänsemarsch gings alles hinter ihm her. Beim Einsteigen ins Flugzeug (erinnerte mich eher an das Heraufgehen in einer Viehtransporter) rutschte mir das Herz in die Hose: Die Pilotin war doch jünger als ich! Und ich bin mit meinen 21 Jahren ja noch nicht so alt. Krasse Sache. Da im Flugzeug freie Platzwahl war, setzte ich mich einfach in die zweite Reihe ans Fenster. Das Flugzeug war nicht sehr voll. Mehr als die Hälfte der Plätze blieben leer. Es gab auch nur eine Stewardess, die Hawaiihemd und kurze Hosen trug. Der Flug dauerte nur 40 Minuten und verlief relativ sanft. Das hat die junge Pilotin echt gut gemacht. Aber wahrscheinlich fliegt sie schon ihr halbes Leben lang. Der Landeanflug auf Kona war schön, weil wir direkt über die vor vielen Jahren geflossene Lava flogen. Der Flughafen selbst war lustig: Es war einer von dieser Art, wo alles offen und aus Holz ist. Total schön. Und das Gepäck war ebenfalls mega schnell am Band.

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Alte Lava und das Meer

Dann ging es weiter zu Alamo. Gemietet hatten wir uns einen Jeep, Zweitürer. Von Deutschland aus konnten wir uns über die Reiseveranstalter nur diesen mieten, obwohl wir eigentlich wussten, dass die Koffer nicht reinpassen würden. Aber direkt vor Ort konnten wir die Buchung upgraden und einen Viertürer nehmen. Bevor es zum Hotel ging (es war eh noch viel zu früh zum Einchecken; erst gegen 9.30 Uhr), sind wir direkt in Kona reingefahren (zweitgrößte Stadt auf Big Island; auf dem Festland hätte Kona die Größe einer Kleinstadt) um bei Denny’s (dem einzigen Denny’s auf Big Island) zu frühstücken. Anschließend fuhren wir zu Wal Mart um uns mit Getränken und einer Kühlbox einzudecken. Auf dem Festland kostet so eine Kühlbox um die 3, eher weniger. Hier kostete sie einfach mal 9,99$.  Danach gings dann wieder auf den Highway Richtung Flughafen und Richtung Waikoloa. Rechts und links vom Highway sind überall Rückstände von Lavaflüssen. Ein wenig hat mich das ganze an Lanzarote erinnertn. Der Highway geht aufgrund der versteinerten Lava auch nicht direkt am Meer lang, aber ab und zu kann man dann in eine Straße reinfahren, wo man dann auch mal eine schöne Meeresaussicht hat.

Unser Hotel lag im Waikoloa Resort. Dort liegen viele Hotels und Ferienwohnungen nebeneinander. Es gibt überteuerte Läden und auch einen kleineren Food Mart. Viele Amerikaner vom Festland haben hier ihr Feriendomizil. Unser Hotel war wieder ein Aston (The Shores at Waikoloa). Jedes Hotelzimmer ist dort auch gleichzeitig die Ferienwohnung von jemand anderen, das weiter vermietet wird. Das sah man auch gleich im Zimmer, als wir um kurz vor drei endlich reinkonnten. Neben dem Fernseher war eine Box mit vielen Büchern, Spielen und Playstationspielen. Das Zimmer fand ich aber auch wirklich super, auch wenn es mega kitschig aussah. Aber es gab neben einer Playstation auch einen DVD Player (wobei ich davon ausging, dass ich keine DVD gucken würde. Das kann ich ja schließlich auch zu Hause tun) und eine iPod Docking Station. Yeah.

Abends ging es dann wieder zurück nach Kona. Die Fahrt von Waikoloa bis nach Kona dauerte ca. 40 Minuten. Die ersten Male war die Lavastrecke auch noch sehr interessant. Spätestens nach drei Tagen ging und die Einöde schon etwas auf den Geist.

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Blue Cheese Wedge Salad aus dem Outback Steakhouse

Abendessen gab es dann im Outback Steakhouse. Das liegt nämlich direkt an der Strandpromenade und dahinter war ein ziemlich großer Parkplatz, wo das Parken nichts kostete. Im Outback aß ich natürlich wieder meinen Lieblingssalat dort: Classic Blue Cheese Wedge Salad. Ehrlich Leute, der ist der Hammer. Kann ich nur weiter empfehlen. Nach dem Essen wollten wir eigentlich noch etwas am Meer spazieren gehen, doch es fing an zu regnen und da sich bei mir schon der Jetlag bemerkbar machte, fuhren wir zurück zum Hotel. Die ganze Fahrt verpennte ich.

Und obwohl ich wusste, dass es falsch war so früh ins Bett zu gehen, konnte ich mich um acht Uhr abends einfach nicht mehr auf den Beinen halten.

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