Von Texarkana nach Memphis

Dienstag, 11. September 2012: Von Texarkana nach Memphis

Es ist 9.43 Uhr, wobei nein, es ist 9.27 Uhr; ich habe erst heute erfahren, dass die Uhr im Auto vorgeht. Kaum zu glauben, dass mir das nicht selbst aufgefallen ist. Wir sind auf dem Weg nach Memphis, Tennessee. Gerade fahren wir durch Akansas durch. Die Landschaft hat sich gerade nicht viel verändert. Ich hätte echt nicht gedacht, dass es hier überall so grün ist. Aber anscheinend regnet es hier doch genug. Gerade läuft „Rhythm of Love“ von den Plain White T’s im Radio. Ich mag es hier die Lieder zu hören, die ich eigentlich nur von Lastfm oder der Hollister Playlist kenne. A propos Playlist, hier ist meine aktuelle:

  • Life As We Know It – Allstar Weekend
  • Rooftops – Kris Allen
  • My Weakness – Kris Allen
  • Keep Calm Carry On – Rob Giles
  • Trouble – Chris Rene
  • Seven Day Weekend – JTX
  • Tongue Tied – Grouplove
  • Honey Spiders – The Parlotons
  • Outta Here – Esmée Denters
  • What If (I Just Want To Go Home) – Stereolove

= Ein Mix aus der neuen Hollister Playlist und meinen neuen Lastfm Favouriten

12.17 Uhr: Noch 179 Kilometer bis nach Memphis. Die Sonne scheint gnadenlos auf unser schwarzes Auto und die Straße, aber das ist gut so, denn bisher war es mir einfach zu kalt im Auto. Nun darf die Klimaanlage aber wieder auf Hochtouren laufen. Wir waren gerade bei Walmart und haben ein paar Kleinigkeiten für heute Mittag gekauft: Obst, Gemüse mit Dip und meine heißgeliebten Erdnussbuttercracker von Ritz.

Hallo Memphis!

Okay, jetzt stehen wir mitten auf der Interstate 40 und es geht nicht weiter. Wieso es nicht weiter geht, sehe ich nicht, aber Polizei fährt in beide Richtungen auf unserer Seite. Auf der anderern Fahrbahnseite fährt komischerweise gar kein Auto …

Inzwischen ist es 20.19. Wir standen vorhin ungefähr einer Dreiviertelstunde im Stau. Grund dafür war eine Baustelle und ein Unfall, der in der Baustelle auf der anderen Seite passert ist. Dabei hatten wir auf unserer Seite mit dem Stau noch Glück, denn die Autos auf der anderen Seite hatten nur eine Spur und keine Abfahrt. Die stehen da bestimmt immer noch, denn der Stau war verdammt lang. Gegen 15 Uhr kamen wir dann endlich in Memphis an. Als Erstes fuhren wir zu einem Holiday Inn Express, aber die hatten keine Suiten und wollten für ein Zimmer schon 120$. Daher haben wir ins Navi wieder La Quinta eingegeben und sind etwas außerhalb von Memphis zu einem La Quinta gefahren. Hier gab es dann auch eine günstige Suite.

Beale Street in der Abenddämmerung

Danach ging es aber wieder zrück in die Downtown von Memphis zur Beale Street. Die Beale Street sollte laut Reiseführer so etwas wie der Times Square in New York oder der Kudamm in Berlin sein – also der Ort, wo viel los ist. Erst einmal war es jedoch schwer einen Parkplatz in der Nähe der Beale Street zu finden, da ganz viele Straßen gesperrt waren. Und dann war einmal gar nichts mehr los. Mitten in Memphis. Keine Autos, keine Menschen. Doch ein großer, sehr großer Parkplatz, wo man für 5$ parken konnte. Die Beale Street habe ich dann aber leicht gefunden – und war leicht enttäuscht. Ich dachte, dass dort das pulsierende Leben herrschen würde. Ich dachte, dass es dort von Touristen und Amis nur so wimmeln würde. Aber nein, falsch gedacht. Die Straße war so gut wie leer, aber auf beiden Seiten gab es zahlreiche Restaurants oder Läden, die wohl so etwas wie ein Restaurant sein sollten. In irgendeinem Reiseführer stand, dass in der Beale Street der Blues durch die Straßen ziehen würde. Musik hörte man, ob es Blues war … na ja.

Johnny Cash im Hard Rock Cafe Memphis

Was auf jeden Fall durch die Straßen zog war eher ein komischer Geruch. Ein bisschen erinnerte mich die Straße an einen Mix aus Temple Bar (Dublin) und Camden Town (London). Insbesondere die Totenköpfe erinnerten mich an Camden Town. Also Blues hatte ich mir irgendwie immer anders vorgestellt. Essen gegangen waren wir dann doch wieder im Hard Rock Cafe, weil die anderen Restaurants irgendwie komisch aussahen und total leer waren. Im Hard Rock Cafe war irgendwie auch nichts los, aber das Essen hat besser geschmeckt als in Dallas. Anschließend sind wir noch durch Dallas Downtown gefahren und haben die große Pyramide (die in Las Vegas ist hübscher) und das Fedex Forum gesehen.

Heute war ja auch der 11. September. Die Nachrichtensender haben (soweit ich weiß) abends und morgens Special Sendungen gesendet und die Fahnen hingen überall auf Halbmast. Mehr war jedoch nicht.

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