Routenplanung Teil I

Das heißeste Wochenende des Jahres ist da & ich mache mir langsam schon mal (oder besser gesagt endlich) Gedanken über die Routenplanung meiner nächsten Reise.  Start- und Zielpunkt wird auf jeden Fall Houston sein. Anschließend wird es über Dallas und Memphis ins mir schon vertraute Nashville und dann ins ebenfalls vertraute Atlanta gehen. 2008 hatte ich die beiden Städte schon im Rahmen eines Austauschprogramms kennen gelernt. Anschließend geht es nach New Orleans und von da wieder nach Houston. Ein bisschen wird die Reise ein Remake von 2010. Dort ging es zwar nicht in die Südstaaten+Texas, sondern auf die typische Tour: Los Angeles, Las Vegas, Grand Canyon, Monument Valley, San Francisco, Yosemite & die Westcoast runter wieder bis zu LA.

Meine Erwartungen an diese Reise sind – ganz automatisch – ein bisschen von meinen Erfahrungen von 2010 geprägt: Viel im Auto sitzen, über zahlreiche Highways fahren, durch noch mehr Nationalparks fahren und jedes Mal dafür blechen, dass man dadurch fährt, nach Hotels und Motels suchen und dabei immer schön vorher das Zimmer angucken, damit man nicht noch böse Überraschungen erlebt, sich auch bei 38°C überall den Arsch abfrieren, Coleslaw, French Fries & die ganzen typischen Kettenrestaurants, die dafür verantwortlich sind, dass Aunties Little Pizza Kitchen in Pismo Beach in eine Applebees Filiale umgewandelt wurde, Starbucks am Anfang, Ende und in der Mitte einer Straße, Hard Rock Café und hochintelligenter amerikanischer Smalltalk, Coke without Ice aber mit jeder Menge Ice, Shopping Malls aufgebaut nach dem Copy & Paste Verfahren, gelbe Fahnbahnmarkierung, gelber Bordstein, roter Bordstein, Auto im Parkverbot, abgelaufene Parkuhr, Kosten für abgelaufene Parkuhr 50$, Kosten für rote Ampel 25$, Flagge vorm Haus, hinterm Haus, im Haus, aufm Haus, Haus auf Highway …

Wow, ich könnte stundenlang damit weitermachen. Wer schon mal oder auch öfters drüben war, wird wahrscheinlich wissen, wovon ich spreche. Typische Klischees, Erlebnisse und Erfahrungen. Natürlich wird diese Reise nicht so wie die Tour von 2010 werden. Schon einmal, weil es nicht so wirklich viele Nationalparks auf unserer Route gibt, dafür mehr Großstädte. Die Route ist auch noch nicht fertig, da noch detailliert geplant werden muss, wo es in jeder Stadt genau hingehen wird. Und vielleicht wird sie spontan auch noch ganz umgeändert werden müssen, weil in Texas momentan das West-Nil-Virus um sich greift. Da ist es gut, dass wir bisher nur das allererste Hotel gebucht haben. Alles andere wird direkt vor Ort erledigt.

Über weitere Routenpläne und auch über die Dinge, die ich schließlich erleben werde, werde ich euch hier natürlich berichten. Have fun & nun raus in die Sonne!

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